Ingolstadt 22.10.2017, von Rainer Straszewski

Übung macht den Bootsführer

Neun THWler durchlaufen die regelmäßig vorgeschriebene Fortbildung für Bootsführer im Katastrophenschutz.

Hand aufs Herz: wenn wir ein paar Jahre nach unserer Führerscheinprüfung erneut die Prüfung ablegen müssten; wie würden wir wohl abschneiden…?

Neun THW Bootsführer sahen sich an diesem Wochenende einer ähnlichen Situation ausgesetzt. Sie nahmen an einer Fortbildung teil, die für alle Bootsführer des THW in einem Turnus von fünf Jahren vorgeschrieben ist. Die beiden Ausbilder Matej Verdnik (THW Ingolstadt) und Thomas Hentschel (THW Hilpoltstein) hatten hierfür ein vollgepacktes Ausbildungswochenende vorbereitet.

Nach einer mehrstündigen theoretischen Unterrichtseinheit am Freitag Abend, ging es am Samstag auf die Donau. Auf dem Programm standen die wichtigsten Fahrmanöver, die es im Einsatz zu beherrschen gilt: An- und Ablegen im Hafen, an der Uferböschung oder an einem anderen Boot während der Fahrt, Rettung von Personen aus dem Wasser, abschleppen manövrierunfähiger Fahrzeuge, Fahren ohne Motor und und und. Diese Szenarien mussten die Bootsführer mit vier unterschiedlichen Bootstypen absolvieren; vom Schlauchboot bis hin zum 11 Meter langen Leichtmetallponton. Umgang mit Leinen sowie Motorenkunde standen ebenso auf dem Lehrplan wie die komplette Ausstattung der Boote sowie das sichere Verstauen schwerer Lasten auf den Booten.

"Es war gut, sich wieder einmal systematisch mit den unterschiedlichsten Fahrmanövern intensiv zu beschäftigen", hörte man aus den Reihen der Teilnehmer. "V.a. auch mit denen, die man sonst eher selten braucht.". Und Bereichsausbilder Matej Verdnik ergänzt: "Dabei sind das oft genau diejenigen Manöver, die in einer Einsatzsituation entscheidend sind."




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