Ingolstadt, 12.08.2018, von Rainer Straszewski

Hitzewelle: Unwettereinsatz mal anders

THW unterstützt städtisches Gartenamt bei der Bewässerung von Bäumen und Grünanlagen

Mit Wasser aufgrund von Unwetterereignissen kennen sich die Einsatzkräfte des THW aus; das ist nichts Ungewöhnliches. In der Regel gilt es jedoch, die Folgen von zu viel Wasser zu beseitigen. Ein Einsatzauftrag der besonderen Art ging kürzlich an die Helferinnen und Helfer des Ingolstädter Ortsverbands: aufgrund der langen Hitzewelle wurden sie vom Gartenamt der Stadtverwaltung angefordert, um bei der Bewässerung von Grünanlagen zu unterstützen.

Da das THW standardmäßig nicht über Fahrzeuge verfügt, mit denen man große Mengen Wasser transportieren kann, war Improvisationtalent gefragt. Sechs IBC-Wasserbehälter, ein paar Schläuche, ein Aggregat und eine Pumpe brachten schließlich die Lösung: all das fest auf einem LKW verladen und fertig war der erste Ingolstädter „Gießkraftwagen“. Mit 6.000 Litern Wasser an Bord machten sich die „Aushilfsgärtner“ an mehreren Abenden im August schließlich auf den Weg und statteten den Parks, Bäumen und Grünflächen ihren Besuch ab.

Am Ende entpuppte sich die Aktion als willkommene Übungseinheit; konnten doch wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, wie in kurzer Zeit der Fuhrpark des THW zu leistungsfähigen Wassertransporten umfunktioniert werden können. Sei es für die nächste Gießaktion. Sei es für Waldbrände oder ähnliche Einsatzszenarien.

Denn eines bestätigen die Meteorologen den THWlern immer wieder: Unwettereinsätze werden zunehmen. Sei es aufgrund von zu viel oder zu wenig Wasser.

 

 


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