Ingolstadt, 27.04.2019, von Rainer Straszewski

Stegebau – Bootsbedienung und Gesteinsbearbeitung: vielseitige Ausbildung für Einsatzkräfte

Was bei einem Einsatz auf die Helferinnen und Helfer zukommt, das ist nicht absehbar. Umso wichtiger ist es, die Einsatzkräfte im Zuge einer vielseitigen Ausbildung auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Entsprechend vielseitig gestalten sich die Ausbildungen und Übungen, die die Ingolstädter Helfer regelmäßig durchlaufen.

Die Fachgruppe „Räumen“, Experten für Rettungsarbeiten mit schwerem Gerät trainierten auf dem Übungsplatz der Bundeswehr in Zuchering. Ausgestattet mit Kompressor und Aufbrechhammer rückten sie schweren Gesteinsbrocken zu Leibe. Derartige Arbeiten sind bspw. erforderlich, wenn nach einem Hauseinsturz aufgrund von Erdbeben oder Explosion Verschüttete gerettet werden müssen.

Die Helfer der Fachgruppe „Wassergefahren“ schnappten sich währenddessen ihre Boote und übten auf dem Wasserübungsplatz der Pioniere verschiedene Bootsmanöver. Schwerpunkt war die Bootsbedienung ohne Motorkraft. Zwar sind die THW-Boote mit Außenbordern ausgestattet, doch nicht immer können diese eingesetzt werden. Wird das THW bspw. bei Hochwasser eingesetzt, sind Außenbordmotoren häufig nicht einsetzbar.

Die Bergungsgruppe des THW hatte zwischenzeitlich den Auftrag erhalten, aus einem Gerüstbausatz (vergleichbar mit einem handelsüblichen Baugerüst) einen Steg zu errichten. Auch diese Einsatzoption kommt oft bei Hochwasserlagen zum Einsatz. Ist bspw. eine Brücke eingestürzt oder nicht begehbar, kann diese behelfsmäßig mit einer Brücke aus dem Gerüstbausatz ersetzt werden.

Für einige Helfer stand darüber hinaus eine Ausbildung mit dem Gabelstapler auf dem Programm.


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